|
|
|
SLEDGEHAMMER aus Slough waren zwar veröffentlichungsmäßig nur zwischen 79 und 84 aktiv, konnten sich aber doch einen Namen machen. Verwunderlich, denn oberflächlich hört sich die Band recht bieder an, doch die Songs wachsen mit der Zeit. Mike Cooke, g & v, war auch nicht gerade ein Sangesgott und die Stücke tendierten zwischen Hard Rock und gelegentlichen Boogie-Rhythmen. Nach zwei Singles schaffte es die Band, 1984 ihre erste LP aufzunehmen. Das Resultat war Blood on their Hands und konnte sich durchaus hören lassen. Vorangegangen waren zwei wichtige Samplerbeiträge, auf METAL FOR MUTHAS und BRUTE FORCE.
|
|
Zwei mal spielte die Band auf dem Reading Festival und die LP Blood on their Hands wurde mit dem Sledgehammer über Mausoleum auch in Kontinentaleuropa veröffentlicht. Als Bonus gabe es eine Maxi, die drei ältere Singletracks enthielt. Der vierte Song war eine Nummer von QUARTZ, ein Fehler von Mausoleum. Kult! |
|
|
Nach der LP war Schluss mit SLEDGEHAMMER. Schade, denn die weitere Entwicklung dieses talentierten Trios wäre bestimmt sehr interessant gewesen. Gebt der Debut-LP eine Chance und ihr werdet sie lieben lernen, auch wenn der erste Eindruck "unspektakulär" erscheint.
|